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Die Karmelitinnen Drucken

Das Bild zeigt das Wappen der Karmelitinnen.  Karmelitinnen  
                                          Carmel D.C.J.

Hoher Weg 3. Eingang Katharinenstraße .38820 Halberstadt. Tel. 03941-697524, Fax. 03941-1697534


Halberstadt Sachsen-Anhalt
Eines der Klöster des Karmel D.C.J.


Am 02. August 1891 gründete Maria -Tresa Tauscher in Berlin eine karmelitische Schwesterngemeinschaft.


Wie ein lebenstarker Baum auch nach Jahren und Jahrhunderten immer wieder neue Triebe hervorbringt, so sind am "alten Stamm" des Karmel unter verschiedenen kulturellen und gesellschaftlichen Bedingungen "neue Zweige" gewachsen.

Eine der Schwesterngemeinschaften hat ihre Wiege in unserem Land. 1891 gründete Maria-Teresa Tauscher vom hl. Josef, in der Pappelailee in Berlin die Kongregation der Karmelitinnen vom Göttlichen Herzen Jesu.

Die evangelische Pastorentochter aus Sandow (jetzt Polen) hatte schon früh einen Blick für die Notleidenden ihrer Zeit, für Heimatlose, für unerwünschte Kinder, für alleinerziehende Mütter, für so viele, die nicht ein noch aus wußten.

Während Ihrer Tätigkeit in Köln nahm sie den katholischen Glauben an. Als sie auf einer ihrer Reisen die Schriften der hl. Teresa von Avila las, entschloß sie sich, die tätige Sorge für die am Rande der Geseilschaft lebenden, mit dem kontemplativen Leben des Karmel zu verbinden.


Unter vielen Schwierigkelten gründete sie in Berlin ein St. Josefheim für heimatlose Kinder, die sie und ihre Gefährtinnen buchstablich von der Straße aufsammelten und erkämpfte sich die Anerkennung Ihrer Schwesterngemeinschaft als karmelitanische Kongregation.


Heute wirken wir Karmelitinnen vom Göttlichen Herzen Jesu in den verschiedensten Ländern der Erde.


Das Werk, das unsere Stifterin ins Leben gerufen hat, stellt sich im Laufe seiner Geschichte Immer wieder neu den Aufgaben, die den veränderten sozialen Verhältnissen erwachsen.

Diesem Wagnis stellen wir uns heute:
Aus der Innerlichkeit, wie sie der Karmel lebt, wollen wir den Nöten unserer Zeit begegnen.


In Halberstadt sehen wir uns in folgende Aufgaben gerufen :


In einem kleinen Konvent von 3 Schwestern -sind es zu einem die Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen. Menschen, die immer auf die Hilfe anderer angewiesen sein werden. Ihnen wollen wir das Gefühl geben, das sie erwünscht, umsorgt und geliebt sind, ja gebraucht werden.


Dazu kommen die Kinder der Tagesstätte -Krippe und Kindergartenalter. Allen im Haus helfen wir duch Katechesen, Gestaltung der Kindergottesdienste, Meditationen und Gespräche, durch gemeinsame Feste und Feiern, Christus kennen zu lernen.


Bewußt arbeiten wir mit konfessionell ungebundenen Menschen zusammen. Gleichwertig, fachlich ausgebildet ergänzen wir einander . Wir erfahren dabei, wie die verschiedenen Wege der Christusnachfolge, dem gleichen Ziel dienen. Auch, dass es uns gemeinsam besser gelingt, den Bedürftigen das zu geben, wa sie wirklich brauchen. - So versuchen wir, die Voraussetzungen zu schaffen, dass jeder einmal seine ganz persönliche Erfahrung mit Gott machen kann.


Es bleibt eine gewisse Anspannung, sich mit Jesus in die Stille vor Gott zu begeben und mit ihm ganz anwesend bei den Menschen zu sein. Der gesamte Tagesablauf ist auf dieses Wechselspiel abgestimmt. Das eine wird zur Voraussetzung für das andere.
Schwester M. Andrea Meißner

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 22. Januar 2009 um 23:47 Uhr
 
 
 
Halberstadt - Dienstag, 21. November 2017
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